pro familia Tagungsdokumentation
Kinderwunsch. Beratung – Rechte – Realitäten

Die Fachtagung der pro familia am 10.5.2014 verfolgte das Ziel, für einen rechtebasierten Umgang mit (Un-)Fruchtbarkeit im Kontext biomedizinischer Technologien zu sensibilisieren und fachliche und fachpolitische Positionen zu diskutieren. Die Tagungsdokumentation enthält u.a. die Vorträge der ReferentInnen, zentrale Ergebnisse der Workshops sowie weiterführende Literaturhinweise.

http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Fachpublikationen/Fachtagung_Kinderwunsch-141217.pdf

Embryospende, Embryoadoption und elterliche Verantwortung.
Stellungnahme des Deutschen Ethikrats

Embryospende und -adoption werden in Deutschland von fortpflanzungsmedizinischen Zentren durchgeführt und auch öffentlich angeboten. Damit sind jedoch grundlegende ethische, rechtliche und soziale Problematiken verbunden, mit denen der Deutsche Ethikrat sich in seiner Stellungnahme vom 22. März 2016 beschäftigt. Der Deutsche Ethikrat sieht es als erforderlich an, die Rahmenbedingungen für die Embryospende/Embryoadoption gesetzlich festzulegen, da es "um grundlegende Fragen der familiären Struktur geht, um die Zuteilung von Lebens- und Entwicklungschancen von Kindern sowie die Möglichkeit, elterliche Verantwortung zu übernehmen".

http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/stellungnahme-embryospende-embryoadoption-und-elterliche-verantwortung.pdf
 

Unterstützung bei Kinderwunschbehandlungen auch für unverheiratete Paare

Am 7. Januar 2016 ist die geänderte Bundesförderrichtlinie in Kraft getreten - damit erhalten nun erstmals auch unverheiratete Paare für reproduktionsmedizinische Behandlungen eine finanzielle Unterstützung durch das Bundesfamilienministerium. Paaren, die in einer nichtehelicher Lebensgemeinschaft leben, werden Zuwendungen für die erste bis dritte Behandlung in Höhe von bis zu 12,5 Prozent und für die vierte Behandlung in Höhe von bis zu 25 Prozent des Selbstkostenanteils gewährt. Die zusätzliche finanzielle Bundesunterstützung ist Teil einer umfassenden Gesamtkonzeption mit weiteren Handlungsbereichen. Hierzu gehören unter anderem die Stärkung einer begleitenden psychosozialen Kinderwunschberatung sowie eine frühzeitige, bessere Information über Ursachen, Gründe und Folgen von ungewollter Kinderlosigkeit. Dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist es ein wichtiges Anliegen, die sehr belastende Situation von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch in unserer Gesellschaft deutlich sichtbar zu machen und das Thema künstliche Befruchtung zu enttabuisieren.

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=222614.html  

 

Spannungsfeld »Reproduktives Reisen« und Konsequenzen für die KlientInnenaufklärung

Der pro familia-Bundesverband initiierte im Jahr 2009 eine ExpertInnenkonsultation, um Verantwortliche aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Verbänden, die alle mit dem Phänomen des reproduktiven Reisens in ihrer Arbeit konfrontiert sind, zusammenzubringen. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wurde dokumentiert und ist als download verfügbar.

http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Fachpublikationen/expertise_reproduktives_reisen.pdf

pro familia magazin 1/2014
Kinderwunsch - Wunschkinder

In dem pro familia magazin Kinderwunsch - Wunschkinder geht es um Menschen, die bewusst auf (eigene) Kinder verzichten und um diejenigen, die sich ihren Kinderwunsch nicht erfüllen können oder dafür erst rechtliche Hindernisse überwinden müssen. Es wird eine Studie vorgestellt, die die Bewältigungsstrategien ungewollt Kinderloser untersucht hat. Auch das Thema Social Freezing als eine mögliche neue Perspektive für Frauen wird beleuchtet. Das Heft ist vergriffen, steht aber als download zur Verfügung.

http://www.profamilia.de/interaktiv/publikationen/publikationen/pro-familia-magazin/magazin-2014.html

Kinderwunsch und Krebs
Antworten.Hilfen.Perspektiven.

Die Broschüre der Deutschen Krebshilfe e.V. thematisiert Kinderwunsch und Familienplanung bei bzw. nach einer Krebs-Erkrankung. Sie erläutert, inwiefern Krebs-Therapien die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern beeinträchtigen oder dauerhaft schädigen können. Anschließend werden Möglichkeiten beschrieben, wie Ei- und Samenzellen ggf. vor unerwünschten Auswirkungen von Therapien geschützt werden können und welche reproduktionsmedizinischen Verfahren bei eingeschränkter Fertilität zur Verfügung stehen. Die Broschüre der Deutschen Krebshilfe entstand in Zusammenarbeit mit FertiProtekt.

http://www.krebshilfe.de/wir-informieren/material-fuer-betroffene/blaue-ratgeber.html?L=0no_cafe